{"id":36,"date":"2020-01-04T16:56:10","date_gmt":"2020-01-04T16:56:10","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.gampehof.de\/?page_id=36"},"modified":"2020-01-09T21:20:13","modified_gmt":"2020-01-09T21:20:13","slug":"historisches","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gampehof.de\/?page_id=36","title":{"rendered":"Historisches"},"content":{"rendered":"\n\n<table id=\"tablepress-1\" class=\"tablepress tablepress-id-1\">\n<tbody class=\"row-hover\">\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<td colspan=\"2\" class=\"column-1\">Der Ortsname Raudenitz stammt vom altslawischen Wort \"rudy\" (Rauda), was sinngem\u00e4\u00df rot = Roteisenstein bedeutet). Es lag am s\u00fcdwestlichen Zipfel des sorbischen Altgaues.<font color=\"red\">*<\/font><br\/>Urspr\u00fcnglich teilte man den Ort sogar in Kleinraudnitz und Gro\u00dfraudnitz.<br\/>Sp\u00e4ter geh\u00f6rte Raudenitz zur Gemeinde N\u00f6bdenitz, welche seit 2019 ein Ortsteil der Stadt Schm\u00f6lln ist.<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1580<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">In N\u00f6bdenitz gab es 17 H\u00e4user mit 86 Einwohnern.<font color=\"red\">*<\/font><br \/>\nIn Raudenitz standen 8 H\u00e4user mit 49 Einwohnern.<font color=\"red\">*<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1727<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">In N\u00f6bdenitz gab es nur noch 62 Einwohner, in Raudenitz war die Bewohnerzahl hingegen auf 69 gestiegen.<font color=\"red\">*<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1840<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">In Raudenitz gab es 13 Wohnungen, bestehend aus 1 Anspanngut, 5 Handg\u00fctern und 7 H\u00e4usern.<font color=\"red\">*<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td colspan=\"2\" class=\"column-1\">Die Geschichte unseres ehemaligen Gutes geht auf die Jahre weit vor 1850 zur\u00fcck.<br\/><br \/>\n In den Jahren 1850 bis 1851 baute der damalige Gutsbesitzer Weiske ein Wohnhaus mit Nebengeb\u00e4ude. Das alte Wohnhaus stand fr\u00fcher dort, wo er dann das Stallgeb\u00e4ude (heute als Scheune bezeichnet) errichtete.<br \/>\n     <table border=\"0\" cellpadding=\"5\"><colgroup><col width=\"5%\"\/><col width=\"95%\"\/><\/colgroup><tr><td>\u00a0<\/td><td><em>1850 bis 1851 baute Weiske ein Wohnhaus mit Nebengeb\u00e4ude. Das alte Wohnhaus stand fr\u00fcher nach dem Mehlhornschen Gute <\/em>(Anmerkung: heutiger Hof Raudenitzer Berg 11)<em> zu, wo jetzt die St\u00e4lle sind.<\/em><font color=\"red\">*<\/font><\/td><\/tr><\/table><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1882<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">Zu dieser Zeit gab es offenbar erneut umfangreiche Bauma\u00dfnahmen. So wurde wahrscheinlich das zweite Wohngeb\u00e4ude, rechter Hand der Toreinfahrt, mit einem weiteren gro\u00dfen Kuhstall errichtet und das 1850 errichtete Wohnhaus so vergr\u00f6\u00dfert, dass es danach mit dem ebenfalls 1850\/51 erbauten Stallgeb\u00e4ude verbunden war.<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1911<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">N\u00f6bdenitz wird durch die Elektrizit\u00e4tsgesellschaft \"Osterland\" an das Stromnetz angeschlossen.<font color=\"red\">*<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1927<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">Ein Teil des Grundst\u00fcckes erhielt der Schm\u00f6llner Fabrikant Emil Schaller, der sich eine Villa errichtete (Heute Junghanns und Leithold, Raudenitzer Berg 17).<br \/>\n     <table border=\"0\" cellpadding=\"5\"><colgroup><col width=\"5%\"\/><col width=\"95%\"\/><\/colgroup><tr><td>\u00a0<\/td><td><em>Der Schm\u00f6llner Fabrikant Emil Schaller baut auf dem Grundst\u00fcck des Weiskenchen Gutes, in der N\u00e4he der Kiesgrube <\/em>(Anmerkung: Heute Gel\u00e4nde \"Alte Meli\", Raudenitzer Berg 19)<em> am Wege zwischen N\u00f6bdenitz > Wei\u00dfbach > Vollmershain eine Villa.<\/em><font color=\"red\">*<\/font><\/td><\/tr><\/table><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1932<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">Der Gutshof wurde von den Gutsbesitzern Felix und Elli Thiele aus Bergisdorf (aus der N\u00e4he von Borna) erworben. Diese mussten ihren dortigen Hof wegen des Abbaus von Braunkohle aufgeben.<br\/><br \/>\nGlaubt man den Erz\u00e4hlungen, war der bisherige Besitzer Weiske aus finanziellen Gr\u00fcnden zum Verkauf gezwungen, er hatte \"Pleite gemacht\".<br\/>Mit dem Erwerb des Hofes durch die neuen Gutsbesitzer gingen abermals Bauma\u00dfnahmen einher. Diese betrafen aber haupts\u00e4chlich das Innere des Wohnhauses.<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10 even\">\n\t<td colspan=\"2\" class=\"column-1\"><ul><li>Der Hof war zu diesem Zeitpunkt ein Vier-Seit-Hof, es geh\u00f6rten L\u00e4ndereien von mehr als 20 Hektar dazu. Wann das vierte Geb\u00e4ude, welches der Toreinfahrt gegen\u00fcber stand und dessen R\u00fcckseite zum Wald zeigte, errichtet wurde ist nicht bekannt.<\/li><li>Auf dem dazugeh\u00f6rigen Grundst\u00fcck an der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite stand zus\u00e4tzlich noch eine gro\u00dfe Feldscheune.<\/li><li>Die Gutsbesitzer Thiele hatten neben anderen Angestellten 2 Kutscher und einen Schweitzer (Melker). Diese wohnten in dem zweiten Wohngeb\u00e4ude, welches deshalb sp\u00e4ter auch als Melkerh\u00e4uschen bezeichnet wurde.<\/li><li>Im Wohnhaus gab es ein N\u00e4hzimmer, welches f\u00fcr die j\u00e4hrlich ein- bis zweimal anwesende Schneiderin vorgehalten wurde. Diese wohnte dann jeweils f\u00fcr eine gewisse Zeit auf dem Hof und n\u00e4hte die ben\u00f6tigten Kleidungsst\u00fccke f\u00fcr die Familie.<\/li><li>Gegen Ende des zweiten Weltkrieges wurden auch auf diesem Hof Aussiedler aufgenommen.<\/li><\/ul><em>Nach Erz\u00e4hlungen von Marianne Brause (geb. Thiele), eine von 3 T\u00f6chtern der Gutsbesitzer Felix und Elli Thiele.<\/em><br \/>\n  <\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-11 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1939<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">In N\u00f6bdenitz und Raudenitz lebten nun zusammen 465 Einwohner.<font color=\"red\">*<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-12 even\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>DDR-Zeiten<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">Der Hof wurde sp\u00e4ter von der LPG bewirtschaftet. Durch mangelnde Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten kam es zum Abriss und Einsturz der nun fehlenden vierten Hofseite gegen\u00fcber der Toreinfahrt und der oberen Stockwerke \u00fcber dem damaligen Kuhstall.<br\/><br \/>\nAuf dem Grundst\u00fcck wurden weitere Einfamilienh\u00e4user errichtet (Raudenitzer Berg 15 sowie Raudenitzer Berg 11 a und 11 b, letztere befinden sich auf der ehemaligen Obstwiese des Gutes).<br \/>\n   <\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-13 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>1993<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">Familie Claes aus Crimmitschau erwarb das Anwesen von der Erbengemeinschaft nach Felix und Elli Thiele.<br \/>\n   <\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-14 even\">\n\t<td class=\"column-1\">     <b>2001<\/b><br \/>\n  <\/td><td class=\"column-2\">Verkauf des ehemaligen Gutshofes durch Familie Claes an uns.<br \/>\n   <\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-15 odd\">\n\t<td colspan=\"2\" class=\"column-1\">     <font color=\"red\">*<\/font><em>Aus der Chronik von N\u00f6bdenitz von Marlis Geidner-Girod.<\/em><br \/>\n<br \/>\n  <\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-1 from cache -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":223,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/36"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/36\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74,"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/36\/revisions\/74"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gampehof.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}